Projektbeirat setzt neue Maßstäbe für den Lärmschutz an Neubaustrecken

06. Mär 2012

Projektbeirat setzt neue Maßstäbe für den Lärmschutz an Neubaustrecken

Der politische Projektbeirat (bestehend aus Vertretern des Bundes, Landes, der Bahn, Bürgerinitiativen, Landkreise und Regionalverbände) hat am 05.03.2012 mit seinem einstimmigen Beschluss einen klaren Rahmen für den Ausbau in der Freiburger Bucht und im Markgräfler Land gesetzt. Entscheidend war hierfür die Bereitschaft von Bund und Land zusätzliche Mittel von 250 Mio. EUR für den Bau einer menschen- und umweltfreundlichen Trasse bereitzustellen.

 

„Alle vom Aus- und Neubau der Rheintalbahn betroffenen Menschen sind den Verantwortlichen von Bund und Land hierfür zum Dank verpflichtet,“ betont Verbandsvorsitzender Otto Neideck. Er weist gleichzeitig darauf hin, dass der Projektbeirat mit seinem gestrigen Beschluss neue Maßstäbe für den Lärmschutz an Neubaustrecken festgelegt hat. „Bei den in den nächsten Wochen zu überarbeitenden Planungen nördlich und südlich Freiburg werden die Lärmschutzmaßnahmen ohne Schienenbonus und ohne passive Schutzmaßnahmen konzipiert,“ so Otto Neideck.

 

„Damit müssen die Bahnplaner erstmals die von uns seit 2005 geforderte Verbesserung der veralteten gesetzlichen Lärmschutzregelungen berücksichtigen,“ freut sich Verbandsdirektor Dr. Dieter Karlin.


Für die Gesamtregion ist es entscheidend, dass sich der Projektbeirat auch darauf verständigt hat, dass die nun für den Raum Freiburg vereinbarten Maßstäbe auch für die Trassenplanung zwischen Offenburg und Riegel gelten werden.


„Wir werden deshalb ganz besonders darauf achten, dass die in den nächsten Monaten zu führende fachliche und politische Diskussion um das Pro und Contra einer autobahnparallelen Trasse ebenfalls ohne Schienenbonus und ohne passive Lärmschutzmaßnahmen erfolgt,“ betont die Verbandsspitze.