Digitalisierung

28. Okt 2020

Regionalverband unterstützt Projekte zur Digitalisierung in ländlichen Räumen

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Südlicher Oberrhein hat sich in ihrer letzten Sitzung erneut mit den Potentialen und Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt. Anlass war ein Zwischenbericht zu den geförderten Projekten SmartVillages und SmartLand. Der Bürgermeister der Stadt Löffingen, Tobias Link, erläuterte im Rahmen der Sitzung wichtige Projektschritte und erste Ergebnisse aus Sicht seiner Pilotgemeinde. An zwei im Rahmen des Projekts SmartVillages entwickelten Umsetzungsbeispielen, einem Bürgerrufauto („Fahrpraxis“) und einem Coworking-Space („Innovationswerkstatt“), verdeutlichte Tobias Link die Bedeutung und die Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume.

Das Projekt SmartVillages wird im Rahmen des Alpenraumprogramms (INTERREG-V-B) seit April 2017 mit Geldern der EU gefördert und hat zum Ziel, Städte und Gemeinden bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Der „smarten Entwicklung“ kommt in ländlichen Räumen eine besondere Bedeutung zu, um infrastrukturelle Nachteile zu verringern und die Daseinsvorsorge langfristig zu sichern. Aufgrund der vielversprechenden Ideen und Lösungsansätze im Projekt SmartVillages hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) kürzlich dem Regionalverband Südlicher Oberrhein Zuschussmittel für das Andockprojekt SmartLand bewilligt, mit dem Ziel, weitere Pilotprojekte in der Gemeinde Eisenbach (Hochschwarzwald) und in der Gemeinde Friedenweiler zu initiieren. Der Bund fördert diese Projekterweiterung nach eigenen Angaben aufgrund des besonderen Bundesinteresses und der Aktualität des Themas.

Weiterführende Informationen finden sich in der Sitzungsvorlage unter
https://rvso.gremieninfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZR_tWScF3oFUqcZqWqfA3Z2mKOXwZtF1wk6XJ5mZLhV_/Beschlussvorlage_DS--VVS--03-20.pdf