Regionalverband Südlicher Oberrhein neues Mitglied beim Tras

10.01.2017

Regionalverband zeigt Flagge

Einstimmig hat die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein den Beschluss gefasst, dem Trinationalen Atomschutzverband (Tras) beizutreten. Tras setzt sich aktiv für die Energiesicherheit am Oberrhein ein. Die Stilllegung des ältesten und durch zahlreiche Zwischenfälle berüchtigten Atomkraftwerks Fessenheim zu erreichen, steht ganz oben auf der Agenda.

Ein Anliegen, dass auch der Regionalverband Südlicher Oberrhein seit Jahren verfolgt. „Die Sicherheit des Kernkraftwerks Fessenheim ist in den Verbandsgremien des Regionalverbandes seit Beginn der 90er Jahre ein Thema“, so Verbandsvorsitzender Neideck, „es war daher nur konsequent, jetzt auch den Weg einer Mitgliedschaft beim Tras zu beschreiten. Mehrere Resolutionen zur Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim hat der Regionalverband bereits beschlossen. Erst im Frühjahr 2016 habe man Staatspräsident Hollande, Bundeskanzlerin Merkel und weitere regionale politische Größen angeschrieben, um eine Auskunft darüber zu erhalten, wann die Prozedur zur Stilllegung des Atomkraftwerks endlich eingeleitet und das Kraftwerk definitiv vom Netz gehen soll, so Verbandsdirektor Dr. Karlin. Eine Antwort liege allerdings noch nicht vor. „Wir müssen die Kräfte am Oberrhein bündeln“, so Karlin weiter, „unsere Bemühungen in dieser Sache dürfen im Interesse der Sicherheit unserer Bevölkerung nicht nachlassen.“

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