Modellregion Agri-Photovoltaik Baden Württemberg

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Modellregion Agri-Photovoltaik Baden-Württemberg“ soll an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg die Doppelnutzung von landwirtschaftlichen Flächen zur Nahrungsmittelproduktion und zur Stromerzeugung untersucht werden. Die Koordination liegt beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. Rechtliche Fragestellungen werden von der Hochschule Kehl bearbeitet. Die Regionalverbände Bodensee-Oberschwaben und Südlicher Oberrhein fungieren als assoziierte Partner des Projekts. Innerhalb des Verbandsgebiets liegt der Praxisstandort Oberkirch-Nußbach mit einer der fünf künftigen Demonstrationsanalgen.

Das Interesse des Regionalverbands am Projekt begründet sich aus dem Potenzial der Region für Agri-PV (hohe solare Strahlungswerte, hohe Bodengüte, Sonderkulturanbau, hoher Flächendruck/Flächenknappheit, Solar-Cluster Freiburg). Der Regionalverband möchte aufgrund der Raumbedeutsamkeit vieler Agri­PV-Anlagen zu einer bestmöglichen rechtlichen und raumordnerischen Integration der Anlagen beitragen.

Die Gesamtkosten des Forschungsprogramms liegen bei fast 5 Mio. Euro. Der Projektstart erfolgte Ende 2021. Die Laufzeit der ersten Umsetzungsphase beträgt drei Jahre.


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© Fraunhofer ISE
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