Mobilitätspakt Lahr

Nachhaltige Mobilität ist eine zentrale Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Ihre Umsetzung erfordert eine verkehrsmittelübergreifende Betrachtung und die Zusammenarbeit aller Akteure. Zu diesem Zweck hat der Verkehrsminister seit 2017 in mehreren Regionen des Landes Mobilitätspakte ins Leben gerufen. Deren Ziel ist die Aktivierung der ebenenübergreifenden Zusammenarbeit von Gemeinden, Landkreis, Region und Land sowie verkehrsintensiven Unternehmen. Sie sollen sich durch Moderation des Ministers einem gemeinsamen Ziel verpflichten und für dessen Erreichen ihre Kompetenzen bündeln. Das Ergebnis des Mobilitätspakts ist ein abgestimmtes, integratives Konzept für die kurz-, mittel- und langfristig notwendigen Maßnahmen zur Optimierung des Mobilitätssystems in dem betrachteten Raum. Dadurch sollen Synergien erzielt und die Zusammenarbeit auch über den Mobilitätspakt hinaus verstetigt werden.


Allgemeine Informationen zu den Mobilitätspakten finden sich auf der Seite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg.


Der Raum Lahr besitzt, aufgrund seiner wirtschaftlichen und räumlichen Struktur sowie der Vielzahl aktuell geplanter Verkehrskonzepte und -projekte (Schiene, Straße, Rad, ÖPNV), besonders gute Ausgangsbedingungen für einen Mobilitätspakt. Der Impuls für die Einrichtung des Mobilitätspakts Lahr ging von der Stadt Lahr, den umgebenen Gemeinden, dem Ortenaukreis und dem Regionalverband aus. Auf deren Vorschlag berief der Verkehrsminister im März 2021 den Mobilitätspakt Lahr ins Leben und beauftragte das Regierungspräsidium Freiburg mit der konkreten Umsetzung. Der Pakt, der der erste in Südbaden und der erste grenzüberschreitende überhaupt ist, hat eine Laufzeit von fünf Jahren.


Meilensteine des Mobilitätspakts Lahr