Neue Wege zur Grundversorgung in Ländlichen Räumen

INTERREG IV-B-Projekt "ACCESS" Publikation ACCESS

Die vielfältigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Grundversorgung sind ein aktuelles Thema der Raumordnung und der Regionalentwicklung. Um Einrichtungen und Dienstleistungen der Grundversorgung in ländlichen Räumen erhalten zu können, ist die Entwicklung neuer Handlungskonzepte erforderlich. Neue Versorgungsansätze stehen hierbei insbesondere in dünnbesiedelten Gebieten im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Rentabilität und flächendeckender Versorgung.

 

Im Rahmen des INTERREG-IV-B-Projekts ACCESS (Improving Accessibility of Services of General Interest – Organisational Innovations in Rural Mountain Areas) wurden in insgesamt acht europäischen Regionen neue Versorgungsmodelle für den ländlichen Raum erprobt, die auf Innovation in der Organisation sowie auf dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken aufbauen. Deutscher Projektpartner war der Regionalverband Südlicher Oberrhein, der sich als gesetzlicher Träger der Regionalplanung bereits frühzeitig dem Ziel der flächendeckenden Grundversorgung angenommen hat. Das INTERREG-Projekt ACCESS wurde deshalb aktiv genutzt, um zur Entwicklung der ländlichen Räume beizutragen.

 

Konkret wurde in den beiden deutschen Projektgemeinden, Freiamt und Wolfach über eine Laufzeit von drei Jahren und in enger Kooperation von Gemeindeverwaltung, wissenschaftlicher Begleitung und den örtlichen Einzelhändlern ein Lieferdienst für Lebensmittel und anderen Waren des täglichen Bedarfs in Kombination mit einer lokalen Internetplattform aufgebaut. Unter dem Motto „Freiamt bringt’s“ bzw. „Wolfach bringt’s“ konnte die Erreichbarkeit der Nahversorgung verbessert und die kleinteilige Handelsstruktur im ländlichen Raum gestärkt werden. Die Umsetzung des Modellansatzes bestätigt die Übertragbarkeit der Projektidee auf andere Gemeinden im ländlichen Raum.

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Der vorliegende Abschlussbericht stellt die wesentlichen Analysen, den Projektaufbau sowie die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den beiden Modellvorhaben vor.

(Gefördert durch die Europäische Union im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit, Alpenraum-Programm 2007-2013 - INTERREG IV B).


Abschlussbericht (11 MB)
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