Die zwölf Regionalverbände zeigen Profil

02. Mai 2011

Vom Klimaschutz bis zur Siedlungsentwicklung, von der Einzelhandelssteuerung bis zum Flächenmanagement

„Wir wollen den Beitrag der Regionen für eine nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung Baden-Württembergs deutlicher machen“, sagen die Verbandsdirektoren der zwölf Regionalverbände.

Deshalb haben die Regionalverbände gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Informationsheft herausgebracht. Unter dem Titel „Stadt, Land im Fluss“ stellen sie auf rund siebzig Seiten „ihre“ Regionen mit typischen Handlungsfeldern vor. Die Regionalverbände haben zentrale Zukunftsthemen, wie Klimawandel oder demografische Entwicklung, früh aufgegriffen. „Mit der Broschüre wird unsere Arbeit für die Öffentlichkeit noch greifbarer und verständlicher“, sind sich Verbandsvorsitzender Otto Neideck und Verbandsdirektor Dr. Dieter Karlin sicher.

In dem reich bebilderten Heft werden die Aufgaben und Organisation der Regionalverbände allgemeinverständlich erläutert. In einem Gastbeitrag beleuchtet der Tübinger Politikwissenschaftler Professor Dr. Hans-Georg Wehling, was sich hinter einer „Region“ verbirgt. Konkrete Antworten darauf geben Kurz-Porträts der jeweiligen Regionen, bevor das Tätigkeitsfeld der Regionalverbände an konkreten Beispielen dargestellt wird.

Titel: Stadt, Land im FlussDie Broschüre kann bei der Landeszentrale für politische Bildung und den jeweiligen Regionalverbänden angefordert werden.

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@lpb.bwl.de

Hintergrund:
Die zwölf baden-württembergischen Regionalverbände arbeiten seit über 30 Jahren in der Arbeitsgemeinschaft der Regionalverbände zusammen. Die Geschäftsstelle ist beim Verband Region Stuttgart angesiedelt. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es unter anderem, die Interessen der Regionen und Verbände gemeinsam gegenüber Land und Bund zu vertreten, Positionen zu Landesplanungen und Gesetzgebungsverfahren zu artikulieren und den fachlichen Dialog untereinander zu pflegen. Letzteres wird jeweils in Facharbeitskreisen vorbereitet bzw. vertieft, u.a. zu den Bereichen GeoInformationsSysteme, Landschaftsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Siedlungsplanung, Verkehr und Verwaltung.