Radschnellwege Südlicher Oberrhein

Der gesellschaftliche Trend zu weiterer Mobilität und den damit zunehmenden Belastungen für Mensch und Umwelt ist ungebrochen.

Gemäß nationalem Radverkehrsplan 2020 soll daher der Fahrradverkehr als Gesamtsystem kontinuierlich gestärkt werden. Auch das Land Baden-Württemberg verfolgt mit dem Generalverkehrsplan 2010 das Ziel, den Radverkehrsanteil im Land stetig zu steigern und die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu verbessern. Ein  neues Instrument dafür sind sog. Radschnellwege.

Vor diesem Hintergrund hat der Planungsausschuss am 28.04.2016 einer Bietergemeinschaft bestehend aus den Planungsbüros VIA eG und Planersocietät - Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation, den Auftrag zur Erstellung einer Potenzialanalyse „Radschnellweg Südlicher Oberrhein“ erteilt (DS PlA 10/16). Diese wurde am 25.01.2017 öffentlich vorgestellt (DS PlA 02/17), (Potenzialanalyse).

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse hat der Planungsausschuss am 18.05.2017 (DS PlA 07/17) grünes Licht für die Vergabe von konkreten Untersuchungen (sogenannte Machbarkeitsstudien) gegeben. Sowohl in der Ortenau als auch im Raum Freiburg wurden jeweils zwei Korridore mit hohen Pendlerverflechtungen untersucht (siehe Grafik).

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien für den Raum Offenburg wurden am 26.04.2018 im Planungsausschuss vorgestellt (DS PlA 04/18). Gleichzeitig haben die tangierten Städte und Gemeinden des „Radschnellwegs Kinzigtal“ zwischen Offenburg und Gengenbach eine Absichtserklärung zur Realisierung des Radschnellwegs unterzeichnet.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien für den Raum Freiburg wurden in der Planungsausschusssitzung am 21.06.2018 vorgestellt (DS PlA 07/18). Vertreter der tangierten Städte und Gemeinden haben am 11.07.2018 Absichtserklärungen zur Realisierung der Radschnellwege Freiburg ─ Umkirch/March sowie Freiburg ─ Gundelfingen ─ Denzlingen ─ Emmendignen/Waldkirch unterzeichnet.

Für eine grenzüberschreitende Radschnellverbindung Offenburg ─ Appenweier/Willstätt ─ Kehl ─ Strasbourg  wird derzeit eine weitere Machbarkeitsstudie erarbeitet (DS PlA 05/18). Diese soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein.


Ansprechpartner: Timo Schortz

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